Herzliche Einladung zu unserem neuen Angebot:

SELAH2go – Geistliche Praxis-Tipps für den Künstleralltag

SELAH'22
GESUNDE GRENZEN

Grenzen erleben wir häufig als Limitierung unserer Freiheit. Erst recht als Künstlerinnen und Künstler im vierten Lockdown. Wer will Grenzen? 

Aber dennoch: Es gibt positive Grenzen, die Leben – und auch Kunst – erst ermöglichen und fördern. Stell dir eine Orchesterprobe oder Musikunterricht oder sonstiges vor ohne klaren Anfang, klare Rollen und erst recht ohne klares Ende! Hm… 

Bei SELAH’22 geht’s um gesunde Grenzen, die Leben und Kreativität fördern. Es geht um gesunde Grenzen für dich! 

Eine sehr kurze und oft überlesene Begebenheit aus dem Leben von Jesus, unterstützt von 5 Anregungen pro Woche laden dich zu ganz persönlichen Entdeckungen ein!  

Jede der drei Wochen hat dabei ihre eigene Prägung. 

Mk 1, 35

In aller Frühe, als es noch dunkel war,

stand er auf und ging an einen einsamen Ort,

um zu beten.

Mk 1, 36+37

Simon und seine Begleiter eilten ihm nach,

und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm:

Alle suchen dich.

Mk 1, 38

Er antwortete:

Lasst uns anderswohin gehen,

in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort predige;

denn dazu bin ich gekommen.

Das Herzstück von SELAH’22 ist deine persönliche tägliche PrimeTime. 

Der Ablauf sollte täglich ähnlich sein. Das hilft dir wirklich, immer besser anzukommen. Unten gibt es einen Vorschlag (“PrimeTimeAblauf”). 

Die Tagesübungen werden in der Regel die Hauptzeit deiner PrimeTime einnehmen. Die Form bleibt dabei pro Wochentag die gleiche, aber der Inhalt ändert sich in jeder Woche. 

Unter Downloads findest du am Donnerstag Abend den Link zu BILD-TEXT und MUSIK für die PrimeTime am Freitag. Es ist wirklich hilfreich vor der PrimeTime schon zu wissen, welche Übung dran ist, und alles vorbereitet zu haben. 

(Außerdem findest du unter Downloads auch den Mitschnitt von der Einführung u. evtl. das Künstlerinterview zur neuen Woche, falls du einmal beim Wochenstart nicht dabei sein konntest. Und noch alle Infos zum Ausdrucken aus SELAH’22-Booklet.) 

Klick auf die Überschriften, und du erfährst mehr…

Überlege vorab, was du heute machen möchtest und lege bereit, was du brauchst: Tagebuch, Stift, Sachen für die “Tagesübung” (siehe unten). 

Stell dein Handy auf Flugmodus, Klingel etc. aus. 

Wenn du dir einen Timer stellst, wirst du frei sein, nicht ständig  nach der Uhr zu sehen und kannst dich ganz auf diese Zeit einstellen.

Beginnen kannst du mit einem kurzen Gebet, z.B. „Herr, diese Zeit gehört dir!“ oder ähnlich.

Vielleicht willst du eine Kerze anzünden.

Luther empfahl – was für viele katholische und orthodoxe Christen ganz normal ist – sich zu bekreuzigen, als fühlbares Zeichen, dass man sich bewusst unter Gottes Schutz stellt. Was immer dir hilft, dieser Zeit einen bewussten Anfang zu geben, ist hilfreich. 

Nimm dir zwei Minuten, dir in der Stille bewusst zu machen, dass Gott gegenwärtig ist und sich auf dich freut. Egal wie du dich fühlst, das steht fest. Zwei Minuten können zu Beginn ganz schön lang sein. Halte durch, es lohnt sich.

Einigen hilft es einen Timer auf 2 Min einzustellen. Dann kann man sich ganz auf die Gegenwart Gottes und die Stille einlassen ohne auf die Uhr zu schielen. 

In dieser Haltung und dem Bewusstsein, dass Gott gegenwärtig ist und dich “mit liebender Aufmerksamkeit” anschaut, blicke auf die letzen 24 Stunden zurück. 

Was war los? Beginne einfach bei der letzten PrimeTime und gehe den Tag durch: Was war schön, hilfreich, gut? Was schwierig? Es geht nicht ums Analysieren, sondern um das Wahrnehmen. 

Bringe vor Gott, was dir wichtig wurde. Vielleicht als ein Schreibgebet in deinem Tagebuch. Bei den Downloads findest du eine Anleitung.

Ca. 8-10 min sollten ausreichen. Aber wenn du merkst, dass Gott redet, bleibe länger dabei! Dann kann der Rest warten, verschoben werden oder auch mal wegfallen. 

Normalerweise sollte hier mit ca. 20 min der Schwerpunkt liegen. Aber lass dich leiten. 

Jeder Wochentag hat eine bestimmte Übung. Das bleibt während der ganzen Zeit gleich. Nur die Inhalte ändern sich.

Mit der Zeit wird es dir immer “selbstverständlicher” und du kannst dich auf das fokussieren, was durch diese Übungen zwischen dir und Gott geschieht. Darauf kommt es an. 

Vergiss nicht, Notizen in deinem Tagebuch zu machen. Das hilft dir, später den “roten Faden” zu entdecken. 

Danke Gott kurz für das, was du erlebt hast! Vielleicht endest du ja wieder mit einem Kreuzzeichen. Und wenn nötig, vergiss nicht dein Handy wieder anzustellen. 😉

Klick auf die Überschriften, und du erfährst mehr…

Jeden Montag gibt es den gemeinsamen Wochenstart

10:00-11:00 per Zoom

RÜCKBLICK

Austausch über die Erfahrungen in der letzten Woche in Mini-Gruppen. Hier gelten zwei wichtige Regeln:

1) Jeder erzählt nur, was er wirklich frohen Herzens sagen möchte. Dafür gibt’s pro Person 4 min Zeit. Es lohnt sich also, vorher zu überlegen, was man sagen möchte.

2) Die anderen hören nur zu! Bitte keine Kommentare! Alles, was gesagt wird, darf einfach so stehen bleiben! Wenn ihr später mehr hören wollt, könnt ihr per Chat E-Mail-Adressen oder Telefonnummern austauschen. Kurze Verständnisfragen sind möglich und natürlich ein „Danke für’s Anteil-Geben”.

EINBLICK

Wir freuen uns sehr auf ein Künstler-Interview von ca. 15 min zum Thema der neuen Woche. 

AUSBLICK

Eine kurze Einführung in den neuen Wochenabschnitt: “Beobachtungen am Text.”

Wenn du einmal nicht am Wochenstart teilnehmen kannst, kannst du zumindest diesen Teil als Aufnahme später anschauen. 

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Heute geht es darum,  diesen kurzen Satz aus der Begebenheit zu “kauen und zu verkosten”. Was steckt da für dich drin? Was will Gott dir hier schenken?

Folgende Schritte könnten dir Hilfen:

  • Lies den Vers der Woche.
  • Lies ihn noch einmal: Laut oder halblaut, so dass du ihn hören kannst!
  • Vielleicht willst du ihn auch in einer anderen Übersetzung lesen.
  • Schreibe ihn einmal ab.
  • Lies ihn ein drittes Mal, aber jetzt ganz ganz langsam, Wort für Wort. Beobachte, was die einzelnen Worte in dir zum Klingen bringen. Was hallt nach?
  • Frage Gott,  warum gerade dieses Wort, dieser Gedanke etwas in dir auslöst. Was hat das mit dir und deinem Leben zu tun?  Wo bist du selbst hier? Was ist “dein Thema”? Worüber will er mit dir reden?

Es würde uns nicht wundern, wenn du hier schon genug “Futter” für diese 20 Min bekommst. Dann schließe fröhlich deine Zeit!

Vielleicht kommt aber auch nichts so richtig in Schwung, dann haben wir einen Vertiefungstext ausgesucht: 

1. Woche (11.1.21): Hohelied 3, 1-5

2. Woche (18.1.21): Johannes 7, 1-10

3. Woche (25.1.21): Esther 4, 7-17

Diese Texte sind wirklich nur zu Vertiefung gedacht und um dem auf die Spur zu kommen, was Gott mit dir in dieser Woche und zu diesem Thema besprechen will.

Wie verhält sich dieser zweite Text zum Wochenabschnitt? Was sagt dir das? Was hat er mit dir zu tun? Was löst er in dir aus? 

Was immer dir in dieser Zeit wichtig wurde, sprich mit Gott darüber! Und mach dir Notizen! 

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Die Übung für heute ist ganz einfach.

Lies dir den Abschnitt dieser Woche mindestens zweimal durch. Vielleicht kannst du ihn inzwischen auch auswendig. Vielleicht willst du ihn dir noch auf einen kleinen Zettel schreiben und mitnehmen. Schau dir auch gern deine Notizen von gestern noch mal an. Was war dein Thema?  Du weißt es noch nicht genau? Vielleicht wird es heute klarer. 

Und dann geh’ eine Runde spazieren. Am besten wäre eine Gegend, wo du ungestört bist: ein Park, ein Wald, eine Gartenanlage… Um zur Ruhe zu kommen, kannst du zuerst einfach die Natur um dich herum wahrnehmen. 

Und dann rede einfach mit Jesus. Stell dir vor, er läuft neben dir, wie ein guter Freund, und du redest mit ihm. Ja, laut! Wenn du Sorgen hast, was Leute von dir denken, dann stecke dir einfach Kopfhörer in die Ohren und jeder wird denken, du telefonierst. Stimmt ja irgendwie auch und ist ganz normal. 

Wenn du zurück kommst, mach ein paar Notizen, was dir wichtig geworden ist. Das ist wirklich wichtig!

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Lies den Abschnitt, oder sprich ihn auswendig, falls du ihn schon „intus“ hast.

Was hat dich bis jetzt angesprochen und bewegt, wenn du auf die Woche zurückblickst? Vielleicht liest du deine Tagebuchaufzeichnungen noch einmal quer. Was sticht heraus? Höre in dich hinein. Was kommt da in dir hoch?

Wie kannst du dem, was dir an dem Abschnitt oder durch ihn wichtig geworden ist, „deinem Thema”, einen Ausdruck geben?

Wie wäre es, …

   eine Kurzgeschichte zu schreiben

   etwas zu malen

   etwas auf deinem Instrument zu improvisieren, (nimm es einfach mal auf ?)

   eine Collage zu machen,

   ein Gedicht zu schreiben,

   eine Melodie zu komponieren,

   ein “Elfchen“* zu verfassen,

   einen Satz oder genau den Vers dieser Woche zu gestalten (Kalligrafie und „Lettering“- Anregungen gibt es im Internet reichlich. Es ist nicht schwer. und du kannst z.B. eine Wort oder Satz, der auf den Punkt bringt, was dir wichtig wurde schon schreiben und ihn dir dann aufstellen, wo du ihn regelmäßig sehen kannst… 

    … 

Einfach ausprobieren! Keine Angst, es geht nicht um Meisterwerke. Du musst es niemand zeigen. Es ist für dich: Eine Übung, dem Ausdruck zu verleihen, was sich vielleicht mit sachlichen Worten nicht ausdrücken lässt. Wir empfehlen dir aber, eine Aufnahme oder ein Foto zu machen für dich zur Erinnerung und evtl. falls du es zeigen möchtest. (z.B. deinem Zweierschaftspartner oder am nächsten Montag.) Aber nur, wenn du wirklich willst. Kein Druck! 

*Ein „Elfchen” ist ein Gedicht aus elf Wörtern, die sich nicht reimen müssen, aber in einer bestimmten Ordnung stehen. Es ist angelehnt an die japanischen Haiku-Gedichte. Es hilft, komplexe Eindrücke und Gedanken auf den Punkt zu bringen. Manche Künstler lieben es als Startpunkt für Geschichten oder Gedichte. Aber es hat auch einen Wert in sich selbst.
Die 1. Zeile besteht aus nur einem Wort (oft Adjektiv oder Nomen), die 2. Zeile aus zwei, die 3. aus drei, die 4. aus vier und die letzte wieder nur aus einem Wort. Es gibt richtige „Elfchen-Regeln“  Aber lass dich so leiten: Was hilft dir, das auf den Punkt zu bringen, was dich an dem Abschnitt der Woche beschäftigt? 
Ein Beispiel

Blau 

Der See 

Hell glänzt er 

Ich bade so gern 

Sommer

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Jeden Donnerstag Abend kannst du dir ein Bild, einen Text und eine Musik zur Vertiefung runterladen (“ DOWNLOADS”) oder online ansehen.

Entscheide dich vorab für nur eins davon, das dich anspricht. Die anderen beiden kannst du vielleicht noch ein anderes Mal, z.B. am Samstag oder Sonntag anschauen, wenn du magst.

Ein neues oder vertiefendes Licht auf den Wochenabschnitt zu werfen, ist die Absicht dieser Übung. Manchmal stehen zum Bild, Text oder zur Musik noch einige Gedanken.

Schau, lies bzw. höre in einer Haltung des Gebetes: „Vater, willst du mir hier etwas sagen?“ Es geht nicht um ein Studieren und Analysieren, sondern um das Wahrnehmen und Empfangen. Was spricht dich an? Was gibt ein neues Licht auf den Text-Abschnitt dieser Woche und deine bisherigen Gedanken?

Notiere, was dir aufgefallen oder wichtig geworden ist. 

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Die beiden Tage haben wir bewusst frei gelassen. Zum einen als Puffer, wenn du mal einen Tag keine PrimeTime haben konntest, zum andren, weil am Wochenende die Uhren oft anders ticken.

Hier sind ein paar Anregungen, wenn du Lust und Zeit hast.  Wie wäre es, …

… den Text wieder zu lesen und dazu deine Aufzeichnungen noch einmal durchzugehen? Gibt es einen roten Faden? Worüber würdest du gern noch mal mit Gott reden?

… eine Übung, die dir besonders liegt, zu wiederholen oder eine andere Technik vom Donnerstag auszuprobieren oder dich noch einer anderen Vertiefung vom Freitag zu widmen?

… Vielleicht hattest du auch noch nicht die Gelegenheit den VERTIEFUNGSTEXT vom Dienstag anzusehen oder möchtest noch etwas von gestern (Bild/TEXT/MUSIK) anschauen. 

… dich mit einem Freund/einer Freundin zu verabreden, und mit ihm/ihr über die Erfahrungen zu sprechen und füreinander zu beten?

Crescendo lebt von seinem Netzwerk und seiner Community. Hier  kannst du dich kurz vorstellen und sehen, wer noch mit dabei ist. 

Hier kannst du persönliche Erlebnisse, Einsichten und  deine künstlerischen Umsetzungen vom Donnerstag (Bilder, Texte, Musikaufnahmen o.ä.) für andere zugänglich machen.

Beim 1:1  geht es nicht unbedingt um Seelsorge. Kann sein, muss aber nicht. SELAH eröffnet für jeden einen persönlichen Weg mit Gott. Wie geht es dir dabei? Kommst du rein? Entwickelt sich etwas? Ist etwas aus dem Weg zu räumen? Wurde etwas angestoßen, worüber du einmal reden oder beten möchtest. Manchmal ist es einfach gut, wenn jemand mal zuhört. Dafür ist diese Zeit da. 

Vielleicht hast du dafür einen Zweierschaftspartner. Wunderbar! Oder sogar einen Mentor oder Seelsorger. Sehr schön! Wenn nicht, kannst du dich mit Claudia, Max oder Franz verabreden. Unsere Zeit ist zwar begrenzt, aber manchmal sind Grenzen ja gesund und hilfreich. 😉 Wir planen 30 Min pro Gesprächszeit und freuen uns auf dich! 

Ganz wichtig:  Was hier gesagt wird, bleibt unter uns und Gott!

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